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Rumänische Online-Shops verkauften weniger, verdienten aber mehr im Jahr 2025

In diesem Jahr ist beim rumänischen Online-Shopping etwas Interessantes passiert . Die Zahl der Bestellungen ging tatsächlich um 0,3 % zurück, obwohl der Umsatz um 2 % gestiegen ist. Was ist passiert? Da die Händler ihren Schwerpunkt vom Volumen auf die Effizienz verlagert haben, ist der durchschnittliche Bestellwert auf 55 EUR gestiegen.

Katarína Šimčíková Katarína Šimčíková
Partnership Manager & E-commerce Content Writer, Ecommerce Bridge EU
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Rumänische Online-Shops verkauften weniger, verdienten aber mehr im Jahr 2025
Quelle: ChatGPT

Diese Reform ist mehr als nur eine Veränderung auf dem Markt; sie bedeutet, dass rumänische Online-Unternehmen von nun an ganz anders arbeiten werden. Laut einem Artikel von Romania Insider untersuchte MerchantPro Compass mehr als 2.000 aktive Online-Händler und stellte fest, dass die erste Hälfte des Jahres 2025 bestätigt, dass der Erfolg immer mehr davon abhängt, wie gut ein Unternehmen läuft, und nicht davon, wie viele Verkäufe es macht. Die Aufschlüsselung nach Quartalen macht die Dinge noch deutlicher. Im ersten Quartal schien alles gut zu sein, mit einem Umsatzanstieg von 3,7 % und 0,6 % mehr Bestellungen. Doch im zweiten Quartal sah es nicht mehr so gut aus: Der Umsatz stieg nur noch um 0,8 %, und die Aufträge gingen um 1 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres zurück.

Asiatische Konkurrenz beeinflusst die Spielregeln

Die rumänischen Unternehmen stehen mehr denn je unter dem Druck weltweiter Plattformen, insbesondere asiatischer Konkurrenten, die im vergangenen Jahr aggressiv nach Mittel- und Osteuropa expandiert haben. Diese Plattformen bieten sehr niedrige Kosten, konstante Umsätze und immer kürzere Lieferzeiten. Das Problem geht über den reinen Preiswettbewerb hinaus. Viele dieser multinationalen Unternehmen müssen sich nicht an die gleichen Steuervorschriften halten wie lokale Unternehmen.

Arthur Rădulescu, CEO von MerchantPro, sagt: „Rumänische Händler arbeiten in einem komplizierten und teilweise unvorhersehbaren steuerlichen und logistischen Umfeld, während Unternehmen aus Nicht-EU-Ländern große Kosten vermeiden können, die für das lokale Ökosystem überlebenswichtig sind.“

Neue Steuergesetze in Rumänien haben die Dinge noch komplizierter gemacht. Sie wirken sich direkt auf die Betriebskosten aus und erschweren die Finanzierung von Automatisierungs-, Digitalisierungs- oder Kundenbindungsprojekten.

Überlebensstrategie: Effizienz vor Wachstum

Rumänische Online-Shops verändern sich, indem sie die betriebliche Effizienz über die Expansion stellen. Die Automatisierung von Prozessen, die bessere Integration von Verkaufskanälen und ein besseres Fulfillment sind allesamt Möglichkeiten, das Kundenerlebnis zu verbessern. Effizienz allein reicht jedoch nicht aus, wenn keine angemessene institutionelle Unterstützung vorhanden ist. Der rumänische E-Commerce braucht eine einheitliche Mehrwertsteuerpolitik für alle Akteure, die an rumänische Verbraucher verkaufen, und konkrete Maßnahmen zur Unterstützung der Digitalisierung von KMU.Die zweite Hälfte des Jahres 2025 wird für den rumänischen E-Commerce entscheidend sein. Angesichts des verschärften internationalen Wettbewerbs und des anhaltenden Margendrucks sind operative Effizienz und Anpassungsfähigkeit überlebenswichtig geworden: „Das zweite Halbjahr 2025 entwickelt sich zu einer entscheidenden Phase. Wenn es konkrete Unterstützungs- und Marktausgleichsmaßnahmen gibt, kann der rumänische E-Commerce vom Überleben zur Konsolidierung übergehen. Ohne diese Maßnahmen könnte das Jahr 2025 einen Verlust an Boden für die lokalen Unternehmen bedeuten“, fügt Rădulescu hinzu. Der Artikel basiert auf Informationen aus einer Pressemitteilung von Romania Insider.

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Katarína Šimčíková
Partnership Manager & E-commerce Content Writer, Ecommerce Bridge EU

Partnership Manager & E-commerce Content Writer with 10+ years of international experience. Former Groupon Team Lead. Connects European companies with Slovak and Czech markets through partnerships and content marketing.

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