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Google AI-Übersichten nehmen fast die Hälfte der Klicks von Websites weg

Nach Daten des Pew Research Center vom März 2025 klickten nur 8 % der Nutzer, die KI-Zusammenfassungen in den Suchergebnissen sahen, auf herkömmliche Links. Bei klassischen Seiten ohne KI-Zusammenfassung waren es fast doppelt so viele. Dieser Unterschied zeigt deutlich, dass der Aufstieg der generativen KI das Nutzerverhalten in Suchmaschinen direkt verändert.

Veronika Slezáková Veronika Slezáková
Editor in Chief @ Ecommerce Bridge, Ecommerce Bridge
Dieser Artikel wurde für Sie von artificial intelligence übersetzt
Google AI-Übersichten nehmen fast die Hälfte der Klicks von Websites weg
Quelle: ChatGPT

Wie sich das Nutzerverhalten ändert

  • Weniger Klicks auf Websites: KI-Zusammenfassungen antworten direkt in den Ergebnissen, so dass die Nutzer keine anderen Websites besuchen müssen.
  • Mehr beendete Sitzungen: 26 % der Personen, die KI-Antworten erhalten haben, haben ihre Suche sofort beendet – ohne weitere Klicks oder Fragen.
  • Fortgesetzte Suche nimmt ab: 32 % setzten die Suche fort, das ist etwas weniger als bei den klassischen Ergebnissen (35 %).

Was dies für E-Shops und Verlage bedeutet

Verlassen Sie sich nicht nur auf SEO

Die organische Suche ist seit Jahren der Haupttreiber für den Traffic – für viele E-Shops sogar die entscheidende Quelle für neue Kunden. Wenn Google jedoch anfängt, in großem Umfang Antworten direkt in den Suchergebnissen zu liefern, wird ein Teil dieses Stroms einfach verloren gehen. KI-Zusammenfassungen können Nutzer zufrieden stellen, ohne dass sie weiter klicken müssen. Das bedeutet, dass selbst wenn Sie in Optimierung und Inhalte investieren, der daraus resultierende Effekt sich als geringerer Traffic zeigen kann, als Sie erwarten würden. SEO ist also keine Garantie mehr, sondern eher eine Ergänzung des gesamten Marketing-Mix.

Diversifizierung der Akquisitionskanäle

Wer sich nur auf Google verlässt, geht ein Risiko ein. Schon jetzt ist klar, dass soziale Netzwerke, Newsletter oder neue Werbeformate wie Connected TV eine größere Bedeutung für die Kundenansprache haben werden. Für E-Shops bedeutet dies größere Investitionen in den Markenaufbau und die Arbeit mit Zielgruppen, bei denen KI-Zusammenfassungen die Konkurrenz nicht verdrängen. Newsletter können ein direkter Verkaufskanal sein, während soziale Netzwerke Orte sind, an denen Kunden Marken entdecken oder sich an sie erinnern. Mit CTV-Werbung können Haushalte in einem Umfeld erreicht werden, das weniger gesättigt ist als klassische Online-Banner.

Direkte Kundenbeziehungen aufbauen

Verlage und Marken stehen vor der gleichen Herausforderung: Wenn der Empfehlungsverkehr von Suchmaschinen abnimmt, müssen Kunden und Leser anders „verankert“ werden. Ob es sich dabei um eine Newsletter-Abonnentendatenbank, eine Community innerhalb sozialer Plattformen oder um Abonnements handelt, es ist eine Möglichkeit, den direkten Kontakt ohne Zwischenhändler zu pflegen. Für E-Shops könnten dies Treueprogramme und personalisierte Kommunikation sein, für Verlage die Stärkung von Premium-Inhalten und eine stärkere Konzentration auf den markendirekten Anzeigenverkauf. Der gemeinsame Nenner ist der Besitz eines Kanals, der in den Händen des Unternehmens bleibt, nicht in denen von Google.

KI-Suche breitet sich schnell aus, aber nicht ohne Probleme

Ein wachsender Anteil der Nutzer nutzt KI-Zusammenfassungen bei der Suche – laut YouGov gibt mehr als ein Drittel der Amerikaner an, sie bei der Hälfte oder mehr ihrer Suchen zu verwenden. Dies bedeutet, dass sich der Trend nur beschleunigen wird und die Auswirkungen auf SEO und Referral Traffic weiter zunehmen werden. Andererseits zeigt eine Umfrage von Yext und Researchscape, dass bis zu 40 % der Menschen frustriert sind, wenn KI-Tools komplexe oder mehrstufige Fragen stellen. Für E-Shops ist dies ein Zeichen dafür, dass KI zwar einfache Fragen allein bewältigen kann, aber noch Raum für einzigartige Inhalte und Bewertungen mit komplexeren Entscheidungen bleibt. Im E-Commerce-Umfeld bedeutet dies ein neues Gleichgewicht der Kräfte: weniger Klicks durch SEO, mehr Bedeutung für bezahlte Kampagnen und eigene Kanäle. Für Verlage ist dies eine Herausforderung für die schnellere Monetarisierung von Inhalten außerhalb von Google.

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Veronika Slezáková
Editor in Chief @ Ecommerce Bridge, Ecommerce Bridge
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