
Früher war das Einkaufen für die Schulanfangszeit einfach. Ein paar Hefte, Stifte, vielleicht einen neuen Rucksack. Erledigt. Jetzt nicht mehr. Eine kürzlich von AliExpress in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass fast die Hälfte der Mütter sich bei der Vorbereitung ihrer Kinder auf das neue Schuljahr ernsthaft gestresst fühlt.
Die Technik übernimmt die Einkaufsliste
Das ist die große Veränderung: Technische Geräte machen jetzt 22 % der notwendigen Anschaffungen aus und liegen damit nur noch knapp hinter den traditionellen Schreibwaren mit 33 %. Der Laptop Ihres Kindes ist fast so wichtig wie das Federmäppchen. Eltern kaufen nicht mehr nur das Nötigste. Laptops, Druckerzubehör, Spielekonsolen – all das gehört heute zum Standard. Und hören Sie sich das an: 14 % der Käufer fühlen sich unter Druck gesetzt, vor Schulbeginn Kosmetikprodukte zu kaufen.
Wenn alle einkaufen
Der 18. August ist laut 14 % der befragten Elterndie einkaufsreichste Woche. An diesem Tag tätigen 25 % der Familien ihre wichtigsten Einkäufe für die Schulzeit, um auf Schnäppchenjagd zu gehen, bevor die Preise wieder steigen. Clevere Einkäufer haben das erkannt. Fast ein Viertel (23 %) wartet auf den Ausverkauf, bevor sie etwas kaufen. Warum den vollen Preis zahlen, wenn man weiß, dass die Rabatte kommen?
Die Geldlücke zwischen den Geschlechtern
Jetzt wird es interessant. Männer und Frauen sehen diesen Ausgabendruck völlig anders. Nur 3,5 % der Frauen sind der Meinung, dass Einkäufe für die Schule das Budget nicht belasten. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 25 % der Väter sagen, dass ihnen die Ausgaben nichts ausmachen, während es bei den Müttern nur 14 % sind.
Eltern kaufen trotzdem weiter
Trotz des ganzen Stresses geben die Familien nicht auf. 42 % der Käufer weigern sich, sich von knappen Budgets komplett aufhalten zu lassen. Anstatt in Panik alles auf einmal zu kaufen, werden die Eltern zu Schnäppchenjägern. Sie warten auf Sonderangebote, vergleichen Preise und planen ihre Einkäufe besser ein.
Warum jetzt alles komplizierter ist
Der Stress kommt daher, dass die Einkaufslisten viel länger geworden sind. Es geht nicht mehr nur um Kleidung und Schulsachen, sondern die Eltern müssen die Bedürfnisse der alten Schule (Hefte, Stifte) mit den Anforderungen der neuen Schule (Tablets, Ladekabel) in Einklang bringen. Es ist, als würde man für zwei verschiedene Epochen gleichzeitig einkaufen.
Was dies für den elektronischen Handel bedeutet
Kluge Einzelhändler achten auf diese Muster:
- Das Timing ist wichtig. Mitte August ist die Zeit, in der Familien bereit sind, viel Geld auszugeben.
- Verkaufen Sie mehr als Bleistifte. Wenn Sie neben den traditionellen Produkten keine technischen Geräte anbieten, verpassen Sie etwas.
- Sprechen Sie Mütter und Väter unterschiedlich an. Sie verspüren eindeutig einen unterschiedlichen Ausgabendruck.
- Legen Sie den Schwerpunkt auf Angebote. Die Hälfte dieser Käufer achtet auf jeden Pfennig.
Die neue Realität
Der Einkauf für die Schule hat sich zu einer großen Produktion entwickelt. Eltern jonglieren mit traditionellen Bedürfnissen und modernen technischen Anforderungen und versuchen gleichzeitig, das Familienbudget nicht zu sprengen. Das ist weit entfernt von den Zeiten, in denen „Back-to-School“ einen schnellen Ausflug in den Laden bedeutete, um ein paar grundlegende Dinge zu kaufen. Die Familien von heute müssen Entscheidungen treffen, die ihre Eltern nie treffen mussten, und der Stress zeigt sich. Für den Einzelhandel ist der August eine große Chance. Aber um erfolgreich zu sein, muss man verstehen, dass die Eltern von heute einem Druck ausgesetzt sind, den es vor einer Generation noch nicht gab.Basierend auf einer AliExpress-Studie, die von Censuswide zwischen dem1. und4. August 2025 unter britischen Befragten durchgeführt wurde.